Dienstag, 7. Januar 2014

Aucklands Umland - Waiheke Island und Mt. Eden


Was passiert wenn ein Sportler die Welt erkundet? Er läuft!


Die letzten zwei Tage waren sportlich und mir stecken viele Kilometer, Berge und Stufen in den Beinen, aber es lohnt sich alle Male! Gestern früh ging es mit der Fähre auf die vor Auckland liegende Insel Waiheke Island. Eine unglaublich tolle Natur erwartete mich. Berge und Klippen, die direkt aus dem Wasser ragten, strahlend blaues Wasser, klar und ruhig, wie ein Spiegel. Die Tramping-Tracks führten mich auf schmalen Pfaden und Wegen die Berge hoch und wieder hinunter, durch dichte Wälder, Matsch und Pfützen, auf Wiesen und Feldern entlang. Abenteuer pur. Dazu begleitete mich strahlender Sonnenschein.

Einen ersten Überblich bekam ich mit einer geführten Bustour über die komplette Insel, danach eroberte ich die Insel auf eigenen Füßen. 


Der Tag verging so schnell und schon befand ich mich wieder auf der Fähre zurück nach Auckland.

Der heutige Tag begann zwar nicht ganz so früh, doch genauso aktiv. Ich suchte mir den passenden Bus und fuhr zum Berg Mt. Eden. Ein nicht mehr aktiver Vulkan, der Mitten in der Stadt aus dem Boden ragt oder besser: Die Stadt liegt einfach drum herum. ;-)

Ein kurzer Aufstieg bot mir eine 360° Überblick über Auckland. Der Mt. Eden ist der höchste Punkt der Stadt.


Auf einheimischer Sprache Te Reo Māori heißt der Berg Maungawhau und der Krater wurde nach ehemalig dort lebenden Ureinwohnern, den Mataaho benannt: Bowl of Mataaho. Zu Deutsch: Schüssel der Mataaho. Klingt sinnvoll. 


Ansonsten bin ich noch immer nicht so ganz von Auckland überzeugt. Ich lasse mir extra viel Zeit mit den Sehenswürdigkeiten, denn viele gibt es nicht. Ich habe noch zwei Tage und vieles schon doppelt abgelaufen. Die Stadt hat 1,4 Mio Einwohner und das ist tatsächlich 1/3 der Landesbevölkerung. Von vielen Backpackern habe ich schon gehört, dass alle anderen Städte eher dörflich sein sollen. Besonders, wenn man gerade wie ich aus Sydney oder ähnlich riesigen Städten kommt. Ich bin doch ein kleiner verwöhnter Berliner.

Die letzten Punkte auf meiner Liste sind noch das Auckland Museum und vielleicht der sehr schöne Devonport, der mit der Fähre erreichbar ist und tolle Cafes offenbaren soll. Vielleicht schnappe ich mir noch ein Fahrrad und erkunde die etwas weitere Umgebung Aucklands, das Land und die Natur haben nämlich sooooo viel zu bieten!

Bis bald und Cheer´s!


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